Mehrere Stunden habe ich das neue Survivalgame The Last Farmer angespielt. Hierbei setze ich als Fan von Survival- und Aufbaugames hohe Maßstäbe. In The Last Farmer findet man sich in einer postapokalyptischen Welt wieder und versucht in seiner Base, einer Werkstatt zu überleben. Im nachfolgenden Artikel findest du die Stärken und Schwächen des Games.
The Last Farmer: Der letzte Mensch auf Erden?
Man startet in The Last Farmer in einer zerstörten Welt in der Nähe einer Auto Werkstatt, wohin man auch vom Spiel geleitet wird, damit dort die erste, eigene Base entsteht. Viele Dinge lassen sich zu Bauholz oder Metalle abbauen, womit Reparaturen oder die Herstellung neuer Gegenstände und Waffen möglich sind.
Es dauert nicht lange, bis der erste Zombie auf wackligen Beinen auf einen zu gerannt kommt. Das sieht etwas witzig aus, woran ich mich erst einmal gewöhnen musste. Daher ist es wichtig, sich erst einmal schnell eine Waffe herzustellen.
In der Werkstatt steht auch ein Auto auf der Hebebühne, was man im späteren Verlauf nutzen kann. Hierzu müssen aber erst einmal in der Umgebung diverse Ersatzteile gefunden werden, wie Motor, Reifen und Autobatterie.
Mit den Reparaturbänken lassen sich neue Gegenstände herstellen. Der Ausbau von der eigenen Base mit Schutzzäunen, Tore und Fallen ist damit möglich, ebenso der Aufbau eines Tiergeheges bzw. Anbau von Gemüse. Die Entwickler beschreiben das Spiel als eine Reise durch die Einöde und lassen die Frage offen, ob man es schafft, am Ende wieder das Leben zurückzubringen.
Die Stärken und Schwächen von The Last Farmer

Es ist durchaus ein sehr witziges Survivalgame und hat auch auf Steam ein paar wenige, sehr positive Bewertungen erhalten. Wie Zombies auf einen zu rennen ist eher witzig als gruselig, hier kann das Spiel dem Survivalhit 7 Days to Die nicht nachstehen. Allerdings baut wohl The Last Farmer auch darauf auf, das Spiel mit etwas mehr Humor zu verstehen. So kann man Zombies auch durch die Gegend werfen oder in einem Schredder zu Dünger für die eigenen Pflanzen verarbeiten.
Ich habe das Game mit gemischten Gefühlen gespielt. Einerseits sehr witzig, aber wiederum auch nicht dauerhaft sehr fesselnd. Vielleicht bin ich auch noch nicht tief genug in die Städte vorgedrungen. Die Zombies nehmen je nach Fortschritt an Schwierigkeit zu, ebenso werden es immer mehr. Reine Schlagwaffen nutzen irgendwann nicht mehr viel, es müssen Schusswaffen hergestellt werden.
Man erkennt noch einige Bugs während der Spielphase. Ein Händler mit einer Öllampe bliebt mal mehrere Stunden in einem Felsen hängen. Als ich das Auto fertig repariert habe, war die Steuerung doch sehr gewöhnungsbedürftig. Ebenso hat die Autofahrt ein ziemliches Ruckeln ausgelöst, was aber vielleicht auch an meinen Grafik Einstellungen gelegen haben könnte. Wenn man eine Axt herstellt, so ist man bei gleichem Ertrag fast genauso schnell, in dem man die bloßen Fäuste zum Baumfällen verwendet.
Es sind also noch kleine Feinheiten, die The Last Farmer fehlen. Dennoch kann man nicht behaupten, dass es ein schlechtes Spiel ist und man keine Spielfreude daran findet. Probiere es einfach selbst mal aus und bleibe eisern dabei, die Umgebung und Städte zu erkunden.
Links zum Spiel
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